Vom Terriator zum Klammeraffen


Mensch Bruno! SEI DER TERRIATOR!

Herr Terrier hatte einen Arzttermin.
Bei unserer Lieblingsdottoressa ❤️
Den letztmöglichen im Kalender. Weitere Patienten im Wartezimmer schätzt der Earl ja nur mäßig. ...
Auf dem Weg dahin zog er noch wie ein Stier. 

Selbständig die Kurve nach links genommen. Auch die Anmeldung übernahm er sehr eigenmächtig. Und laut. Alle wussten, dass WIR jetzt da sind. Eine freundliche Dame im Wartezimmer (übrigens auch mit Parson) stellte sofort fest, dass das ja wohl der Terrier von Facebook sein muss. Äh, ja... 😳
Während mir schon ganz mulmig war, schritt der Meister mutig voran. Ab in den Behandlungsraum. Und er war brav. Ließ sich abhören, ohne den Ehrgeiz, eine Hand als Trophäe mitzunehmen. Bei den Spritzen (ich schwöre es: 30 Zentimeter lange fiese Nadel! Mindestens!!) hat er nicht mal gezuckt.
Mir war dagegen leicht plümerant 😳
Unbestechlich wie immer kein fremdes Leckerli genommen.
Und dann kam das, was nicht passieren sollte: er hat seinen Ruf endgültig demontiert.
Er wollte auf den Arm. Die ganze Zeit. Kopf an meinem Hals! Und auf gar keinen Fall wieder runter. Der Terriator klammerte.
Wie peinlich! Nie wieder kann ich ihn Mini-Satan nennen. Die Praxis lacht jetzt noch. Ich höre es bis zu uns!

Und jetzt, wieder zu Hause, ist man fix und fertig. Ab aufs Sofa! Er hat definitiv sein Pulver verschossen! Und ich auch!

PS: er musste nur geimpft werden. Der beste aller Ehemänner lacht mich aus. Ihr wisst schon: Helikopter... 

Danke, Kathrin, es war wie immer nett bei dir 😘