5 !!! Happy Birthday, Bruno!



Happy Birthday, Bruno! ❤️

Ist es tatsächlich schon ein Jahr her, dass ich dir an dieser Stelle gratuliert habe?
Es kommt mir nicht so vor.
Fünf Jahre wirst du heute, mein kleiner Spinner!
Es gab Zeiten, da hätte ich nicht daran geglaubt, dass du so „alt“ wirst. So oft krank, so oft das Elend in Person, eine üble Diagnose jagte die nächste. Und wir wollen deinen Größenwahn nicht vergessen. Der Gedanke, dass du dich irgendwann mit dem falschen anlegst, bereitet mir schlaflose Nächte. Nicht jeder Rottweiler oder Boxer ist so brav wie die, die du schon angemacht hast!
Aber du bist ein kleiner Glücksterrier.
Du bist zäh. Ein zäher kleiner Satan sozusagen.
Und vor allem bist du eins: MEINS!
Mein Herzenshund, mein lustiges Kerlchen, mein Schnubbibubbi!

Wir teilen gute und nicht so gute Momente. Und weil du so bist, wie du bist, haben wir von beidem reichlich.
Was habe ich im letzten Jahr wieder mit dir gelitten. An deinen ganz schlechten Tagen. Wenn Tierarzt anstand oder gar ein Klinikbesuch. Wenn du wieder so sehr in deiner Welt gefangen warst, dass du glaubtest, sie nur mit Knurren und Fletschen verlassen zu können. Und, ja, auch mal mit „Zupacken“.
Ich schaue mich hier am Wohnmobil um und sehe Zaun. Nicht schön auf einem Campingplatz, musste aber sein. Der schlimmste Zaun ist aber der, den du selbst um dich errichtest. Wenn du Gefahren siehst, die gar nicht da sind. Wenn du Bedrohungen ausmachst, die wirklich nur du siehst. Und die dich dann zu dem Hund machen, über den andere nur mit dem Kopf schütteln können.
Diese anderen sehen aber nicht unsere guten Momente.
Die, die für mich eindeutig überwiegen.
Dass du mich jeden Tag so sehr zum Lachen bringst. Deine unfassbare Schläue, deine Cleverness und deine ewigen Tricksereien. Nicht, dass ich dich dafür nicht manchmal verschenken könnte (aber wer nimmt dich schon?), nein, so ist das nicht. Aber Neele würde mir das ja nie verzeihen… warum auch immer!
Du bist der Hund, dem ich zu viel durchgehen lasse. Wir teilen Sofa, Gartenstühle und (ja, ich gestehe) auch das Bett. Es ist halt so. Du bist der Hund, für den ich so viele Grundsätze aufgegeben habe. Aber du bist auch der Hund, der genau so deutlich wie er klar macht, wen und was er NICHT mag, mir jeden Tag zeigt, wie sehr du uns liebst. Es gibt kaum etwas Direkteres in Sachen Emotionen als dich. In beide Richtungen.
Und dann geht mir das Herz auf. Wenn du an meinen Hals springst, um jetzt und sofort zu schmusen.
Wie du von jetzt auf gleich von 100 auf 0 runterfahren kannst und klein wie ein eingerolltes Ferkel auf meinem Schoß einschlafen kannst.
Und wenn du abends an meinem Bett stehst, dieses komische Geräusch machst, das nur du kannst, um dann unter der Decke zum ersten Mal am Tag wirklich zur Ruhe zu kommen.
Spätestens dann weiß ich, dass wir ein gutes Team sind.
Auf unsere Art, aber ein gutes. Auch wenn das nicht jeder verstehen kann.

Ich wünsche dir so vieles, mein kleiner Terriator.
Werde etwas gelassener… die Welt ist nicht so schlecht!
Bleib gesund… im Rahmen deiner Möglichkeiten!
 Bleib ewig bei mir… ich muss noch so viel von dir lernen!

Und jetzt lass es krachen!
Ich weiß, dass dich mein Geschwafel langweilt!
Lass uns Bälle suchen gehen.
Lass uns unsere Nachbarn hier erschrecken (aber nur ein klitzekleines bisschen!).
Lass uns ein Eis essen gehen.
Lass uns schwimmen und nach Kieseln tauchen gehen… so lange, wie du möchtest!
Es ist dein Tag!